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23.06.2010 12:00:31

Jobverluste im Krisenjahr


Schweizer Uhrenindustrie baut 4.200 Stellen ab


Im Krisenjahr 2009 musste die Schweizer Uhrenindustrie 4.200 Stellen abbauen, wie der Arbeitgeberverband CP heute in einer Mitteilung bekannt gab. Damit verringerte sich die Zahl der Arbeitsplätze zwar um 7,9 Prozent , der Abbau ist damit aber längst nicht so hoch ausgefallen wir prognostiziert.

Die Zahl der Stellen in der Uhrenindustrie sank 2009 von 53.300 auf 49.097 – und damit „nur“ auf das Niveau von 2007. Seit 1987, als mit einer Zahl von 29.'809 Mitarbeitenden die Talsohle erreicht wurde, ist der Personalbestand in dieser Branche kontinuierlich gestiegen und erreichte 2008 die Spitze von über 53.000 Personen, die in der Uhrenindustrie tätig waren. Trotz des Stellenabbaus, der mit der Wirtschaftskrise 2009 begründet wurde, reicht die aktuelle Beschäftigtenzahl (Stichtag der Erhebung: 30.09.2009) damit noch für den zweithöchsten Personalbestand der vergangenen 30 Jahre.

Produktion am stärksten betroffen


Bedingt durch den Nachfrageeinbruch 2009 wurde das meiste Personal im Bereich der Produktion, Forschung und Entwicklung eingespart. Hier sank die Zahl der Arbeitsplätze um fast zehn Prozent. Im Bereich Verwaltung wurde dagegen auf einen Stellenabbau nahezu verzichtet (-0,3 Prozent). Positiv: Der Anteil der Lehrlinge am Personalbestand hat nach einer sehr deutlichen Zunahme in den Jahren 2007 und 2008 (25 Prozent insgesamt) auch 2009 nochmals um 3,7 Prozent erhöht. Ein deutliches Signal der Unternehmen,  den beruflichen Nachwuchs mittel- und langfristig sichern zu wollen.

Quelle: „Erhebung 2009: Personal- und Betriebszählung der schweizerischen Uhren- und mikrotechnischen Industrie per 30. September 2009“

Dieser Beitrag wurde mit Branchennews, Uhrenbranche, Marktreport, extern verschlagwortet.

 

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