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28.04.2010 10:00:23

Die Zuversicht wächst


Konsumklima in Frühlingslaune


Das Konsumklima in Deutschland hat sich im Frühjahr 2010 wieder deutlich verbessert. Das meldet die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in ihrer neusten Studie. Sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartung legen deutlich zu und verstärken damit die Signale für eine Erholung des Marktes.

Die Verbraucher sehen die deutsche Wirtschaft derzeit auf Erholungskurs. Nachdem die Konjunkturerwartung bereits im Vormonat spürbar zulegen konnte, hat sich die Dynamik im April sogar noch verstärkt. Der Indikator verzeichnet ein Plus von 18 Punkten und weist nun 22,5 Zähler auf. Im Vorjahresvergleich steht sogar ein Zugewinn von fast 54 Punkten zu Buche. Von den deutlich verbesserten Konjunkturaussichten kann im April auch die Einkommenserwartung profitieren. Der Indikator macht mit einem Plus von 21,7 Punkten einen kräftigen Sprung nach oben auf nun 35,2 Zähler. Dies ist der höchste Wert seit knapp neun Jahren. Zuletzt stand der Indikator im Mai 2001 besser da.

Einziger Wermutstropfen für den Handel: Der leichte Abwärtstrend bei der Anschaffungsneigung setzt sich trotzdem weiter fort. Der Indikator verzeichnet leichte Einbußen in Höhe von 1,8 Punkten und weist aktuell 21,6 Zähler auf. Die Konsumneigung steht momentan stark unter dem Eindruck der zuletzt deutlich gestiegenen Energiepreise. Vor allem Heizöl und Benzin haben in den letzten Wochen und Monaten spürbar angezogen. Dies hat dazu geführt, dass auch die generellen Preiserwartungen der Konsumenten wieder etwas ansteigen. Steigende Preiserwartungen wiederum drücken erfahrungsgemäß auf die Konsumneigung. In den Augen der Konsumenten überlagern sie damit die positiven Impulse durch steigende Konjunktur- und Einkommenserwartungen.

Dieser Beitrag wurde mit Uhrenbranche, Marktreport, extern verschlagwortet.

 

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